Unternehmen, die eine Systematik verwenden
sind auf die Dauer erfolgreicher als
Unternehmen, die keine Systematik verwenden.


Überlassen Sie den Erfolg nicht dem Zufall! Folgende Methodensätze haben in den vergangenen Jahrzehnten große Veränderungen in Unternehmen bewirkt und ermöglicht:

Lean:

Der hinter dem Begriff „Lean“ (schlank) stehende Ansatz wurde seit den 1950er Jahren vor allem von Toyota entwickelt und unter anderem über das „Toyota Produktionssystem“ bekannt. Leitstern dieser Methode ist das Aufspüren und Beseitigen jeglicher Form von Verschwendung. „Lean“- Management zielt darauf ab, den Ablauf der Unternehmensprozesse reibungslos zu gestalten und konsequent auf den Kundennutzen hin auszurichten.

Kaizen:

"Kaizen" leitet sich aus dem Japanischen ab und bedeutet soviel wie "Veränderung hin zum Besseren". Kaizen ist eines der stärksten Instrumente für die Transformation von Unternehmen hin zu schlanken Prozessen. Kaizen "events" (Ereignisse) folgen einer klaren Abfolge, um schnelle Veränderung zu bewirken. Nach einer sauberen Vorbereitung wird typischerweise innerhalb von fünf Arbeitstagen ein Prozess umgestellt und dann die erzielte Verbesserung dauerhaft im Unternehmen verankert. Oft erzielen Kaizen Events Verbesserungen "wie durch ein Wunder": die Prozessleistung verbessert sich und gleichzeitig kann der Druck auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermindert werden.

Six Sigma:

Hinter dem Schlagwort „Six Sigma“ steht das systematische Aufspüren und Beseitigen von Fehlerquellen. Die dazugehörigen Methoden wurden in den 1980er Jahren vor allem von Motorola und General Electrics zu einem das gesamte Unternehmen umspannende Management-System zusammen gefügt. Seither wird Six Sigma von Unternehmen nahezu aller Branchen erfolgreich verwendet.

Lean Six Sigma:

Da Reibungsverluste in Unternehmensprozessen oft eine Fehlerquelle für andere Bereiche darstellen und Fehlleistungen selbst eine Form von Verlusten sind, wurden die Methodensätze von Lean und Six Sigma zu „Lean Six Sigma“ zusammengeführt. Innerhalb von Lean Six Sigma unterscheidet man die Methoden DMAIC („Define – Measure – Analyse – Control“) und DfLSS („Design for Lean Six Sigma“). Beide folgen einer disziplinierten Abwicklung in Projektphasen. DMAIC wird für die Verbesserung bestehender Prozesse angewandt. Mittels DFLSS werden neue Prozesse aufgesetzt bzw. neue Produkte entwickelt.

Innovation:

Die Analyse von über Jahrzehnte hinweg innovativen Unternehmen hat gezeigt, dass diese Erfolge kein Zufall sind. Im Gegenteil, sie beruhen auf der Förderung von Kreativität, ihrer systematischen Einbindung im Kontext des Unternehmens und ihrer Unterstützung durch Werkzeuge und Techniken, die fester Bestandteil der Unternehmenskultur geworden sind.

Change Management:

Der Wunsch oder die Notwendigkeit, große (aber auch kleine) Veränderungen zu bewirken, stellt Unternehmen immer wieder vor ähnliche Herausforderungen. Ein systematisches Vorgehen erhöht die Chancen eines erfolgreichen Wandels erheblich.

Die Ausbildung in diesen Methoden:

Für Lean und Six Sigma hat sich eine an die Disziplin asiatischer Kampfsportarten angelehnte Ausbildung etabliert.
Je nach Unternehmen werden Mitarbeiter in 1-3 Tagen zum „Yellow Belt“ ausgebildet. Danach können sie kleinere Verbesserungsprojekte selbst leiten sowie bei großen Lean Six Sigma Projekten gezielt mitwirken.
Die Ausbildung zum „Green Belt“ dauert zwischen 8 und 15 Tagen. Das Zertifikat erwirbt nur derjenige, der zudem zumindest ein Projekt streng nach dem methodischen Vorgehen erfolgreich beendet hat und dadurch, je nach Unternehmen, zwischen etwa 50.000 € und 150.000 € einsparen konnte.
Eine Schulung zum „Black Belt“ findet Projekt begleitend in insgesamt 4-5 Ausbildungswochen statt. Ersparnisse von 200.000 bis 250.000 € müssen nachgewiesen und eine Fachkundeprüfung abgelegt werden.
Darüber hinaus bilden vor allem große Unternehmen einige Mitarbeiter als „Master Black Belts“ aus. Dafür sind mindestens vier weitere Schulungswochen mit Spezialkursen und ein hervorragendes Abschneiden bei einer Fachkundeprüfung vorgeschrieben. Ein Master Black Belt muss zudem das Training für Green und Black Belts als Trainer beherrschen, zumindest drei große Projekte geleitet, weitere Green oder Black Belt Projekte als „Coach“ zum Erfolg geführt und die persönliche Reife nachgewiesen haben, um von anerkannten Zertifizierungsbehörden sein Diplom zu erhalten.

Vorteile dieser Form der Ausbildung:

Die strenge Form der Ausbildung und die disziplinierte Abwicklung von Lean Six Sigma Projekten bieten erhebliche Vorteile:
- Ausgebildete „Belts“ sind über Fach- und Unternehmensgrenzen hinweg einsetzbar
- Das systematische Vorgehen erhöht die Erfolgschancen und kann unternehmensweit etabliert werden
- Die Betonung von Daten und statistischen Methoden sorgt für Signifikanz und Relevanz von Ergebnissen
- Lean Six Sigma baut das Wissen im Unternehmen auf: „lehre sie das Fischen“ (anstatt „den gebratenen Fisch zu servieren“) ist ein wesentlicher Auftrag eines jeden Master Black Belts.


Make change happen“!

Denn die Kunst besteht darin,
nachhaltigen Wandel und bleibende Verbesserung zu erzielen!